60 Bürgerpatienten in Kiel
wissen seit dem 14.05.09 mehr ……., und lernten viele Fakten über den „Dschungel Gesundheitssystem“ und die unglaublichen Vorgänge in diesem Dschungel.
Nach einer glänzenden Einführung in die Thematik durch die Initiatorin Sabine Petersen www.schulterschluss-kiel.de hatten die anwesenden Bürger viele Anmerkungen und Fragen.
Warum erfahren wir so wenig über die wahren Vorgänge in der Presse?
Das Erstaunen und die Empörung waren groß, als eine Augenzeugin von der Großveranstaltung mit 28.000 Ärzten und Patienten im Olympiastadion im Juni 2008 berichtete. Insbesondere der auf die Medien und auf den Benediktinerorden ausgeübte Druck löste ungläubiges Staunen aus.
Wo bleiben unsere Beitragsgelder?
Wie können gesetzliche Krankenkassen
a) 8,3 Mrd € Bruttoschulden bis Ende 2003 anhäufen
b) jährlich Überschüsse im 3-stelligen Millionenbereich erzielen
c) bis Ende 2008 ein Vermögen von über 4 Mrd. € aufbauen
wenn gleichzeitig zwischen 2003 und 2008 die Zahl der Beitragzahler wegen zunehmender Arbeitslosigkeit sinkt und die Ausgaben der Kassen unentwegt steigen.?????
Warum sind die Ärzte in ihrer Therapiefreiheit beschränkt?
Was genau sind medizinische Versorgungszentren?
Welche Absichten verfolgen private Klinik AG`s und was sind die Folgen für die Bürger??
Diese und viele weitere Fragen wurden aufgeworfen und von Ärzten, u.a. aus dem Praxisnetz Kiel und dem Leiter eines von Ärzten betriebenen MVZ beantwortet.
Es wurde deutlich, dass völlig konträre Sachverhalte unter gleichem Namen gehandelt werden und so den Bürgern ein Überblick versperrt bleibt.
Das muß anders werden, darin waren sich alle Anwesenden einig.
Die 60 versammelten Bürger/innen (darunter 8 Ärzte, 8 im Gesundheitswesen tätige Personen) beschlossen eine Fortsetzung der Aufklärungs - Diskussions- und Arbeitsrunde und befanden: Einmischen ist Bürgerpflicht.
Es wurden anstehende wichtige Termine benannt, bei denen sich aufgeklärte Bürger zahlreich einbringen sollten.
Wie erfahren wir voneinander und wie können wir uns vernetzen?
Die Unterschriftenliste gibt es als Download auf Renate Hartwigs Seite
Anm. Es wurden bereits fast 1 Million Unterschriften gesammelt.
Und so etabliert sich auch im Norden eine Bürgerpatientenorganisation die sich einmischt.
Schulterschluß in der ganzen Republik!
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