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Über mich

 

Manuela Peters
geb. 1957 in NRW

Ich wuchs zwischen Rieselfeldern und Lippewiesen am Rande der Soester Börde auf.
Nach dem Abitur 1977 erwarb ich 1980 den Gesellenbrief Zahntechnik.
In
diesem schönen Beruf arbeitete ich zuletzt als zahntechnische Fachberaterin für eine renommierte Zahnfabrik in Norddeutschland .
1984 begann ich mit dem Studium der Zahnheilkunde in Münster, welches ich 1989 in Kiel mit der Approbation abschloß.
Während der Zeit der Dissertationsarbeit 1989-1994 arbeitete ich als Assistenzzahnärztin in Neumünster und später als Vertretungszahnärztin in Norddeutschland.
Meiner Reiselust und der Freude an interaktiver Arbeit mit Kollegen/innen habe ich meine letzte „freie Tätigkeit“ als wissenschaftliche Referentin für Implantologie in Mannheim zu verdanken.
Die rigide Gesundheitspolitik ließ 1993 den Eindruck entstehen, dass es einen sog. Niederlassungsstop geben würde.
Daher ließ ich mich 1994 als Neugründerin einer Zahnarztpraxis in Sterup nieder mit dem Ziel, später in einer Kooperation mit einem Kollegen/in zu arbeiten.
Und hier beginnt der Teil meines Lebenslaufes, den ich - wenn es denn ginge- gern neu schreiben würde.
Der Beginn der Sklaverei.
Meinen Wunsch, moderne Zahnheilkunde auch auf dem Lande anzubieten, habe ich meinen Patienten und mir erfüllt. Ich betreibe eine sehr erfolgreiche Zahnarztpraxis im Sinne von Angebot, Nachfrage und Patientenzahl. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit Zahnarzt/Patient ist eine Freude, mein Beruf ist wunderbar. Menschen helfen, heilen und bewahren ist mein Beruf und kein Job.
Die derzeitige Kassenmedizin ist eine Zumutung für Patienten und Zahnärzte.
Inzwischen sind wir auf dem Stand, dass der Kassenzuschuß für eine Zahnersatzversorgung an eine bestimmte Zahnzahl und -stellung gekoppelt ist. Einige Patienten erwägen dann aus finanziellen Gründen, ob sie gesunde Zähne entfernen lassen, damit die Vorgaben für den Zuschuß erfüllt sind.
Selbstverständlich beteilige ich mich nicht an derartiger Körperverletzung, gerate aber in den seelisch-moralischen Konflikt, Patienten wegen unsinnigster Vorschriften unversorgt zu lassen. Plötzlich ist es auch noch meine Aufgabe, Finanzierungskonzepte für Patienten zu entwickeln, die Schaden nehmen, weil sie die Kosten für ihre Behandlung nicht aufbringen können. Oft genug helfe ich unendgeldlich.
Für das Angebot von Finanzierungen zahle ich mit meinem privaten Geld ebenso, wie für die Kosten der sog. Praxisgebühr.
Ein Gesundheitsstrukturverbesserungsmodernisierungsgesetz jagt das nächste in immer kürzer werdenden Abständen. Heute weiß ich nicht, ob die seit gestern gültige Neuregelung auch morgen noch gilt.
Die Bezahlung für meine Arbeit ist unsicher, Budgets und Rückrechnungen, Willkür der Gesetzgeber und Kassen versetzen mich in Angst und Schrecken.
Schließlich finanziere ich die Praxis mit dem Gewinn aus meiner Arbeit und hafte persönlich für meine Bankkredite zum Praxisaufbau und Neukredite für die Erfüllung unsinnigster Auflagen wie Einführung von Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9002, Umsetzung der Hygiene Richtlinien des Robert Koch Institutes, Fortbildungspunkte-Sammelei auf Staatsgeheiß etc.
Die Versorgung meiner Patienten gelingt nur mit maximalem Einsatz meiner körperlichen Kräfte (60-70 Stundenwoche) und durch das persönliche, unbezahlte Engagement jenseits der Kassenbudgets.
Eine Rückgabe der Kassenzulassung ist nicht möglich, weil 92% der Bevölkerung gesetzlich versichert ist und es sich die wenigsten leisten können, trotz hoher Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse eine Behandlung privat zu bezahlen. Außerdem wurden inzwischen Gesetze installiert, die jeden Rückgabearzt zur Behandlung von Kassenpatienten zum 1 fachen Satz der privaten Gebührenordnung zwingen. Das ist wirtschaftlicher Mord.
So hält der Staat seine Ärzte und Zahnärzte in der Leibeigenschaft.
 
Seit 2000 (Akupunkturdiplom) bringt mir und den Patienten der Einsatz der Akupunktur großen Trost.
Außerdem genieße ich meine Wahlheimat Angeln mit seiner wunderschönen Landschaft und seinen liebenswerten, klardenkenden „Ureinwohnern“.
Meiner Liebe zum Segeln kommt der Ostseestandort gelegen und es ist schön, dort zu leben, wo andere Urlaub machen.
Es geht mir nicht schlecht, noch lebe ich hier. Jeder hat so seine Sorgen.
Aber ich sehe, was kommt! Unfähige Politiker aller Farben ruinieren dieses Land.
Ich sehe den Untergang der Qualitätsmedizin und der freiberuflichen Ärzte kommen! Und damit auch das Ende der medizinischen Qualitätsversorgung für die Bürger dieses Staates.
Ich kann nicht fassen,
was in diesem Staat passiert und ich will es nicht schweigend hinnehmen.
Wenn alle Proteste ungehört verhallen und offenbar eine Zensur der Medien eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Problemen dieses Landes verhindert, dann ist es schlimm um dieses Land bestellt!
Da wir nicht alle weglaufen können, müssen wir für ein freies, basisdemokratisches Deutschland mit demokratischen und friedlichen Mitteln kämpfen.
Derzeit gibt es eine öffentliche Petition an den deutschen Bundestag zur Einführung der dreistufigen Volksgesetzgebung.
http://www.volksgesetzgebung-jetzt.de/willensbekundung.htm
Wer sich für eine moderne, bezahlbare, menschenfreundliche Medizin einsetzen möchte, kann folgende Petition mitzeichnenFreiberuflichkeit,Schweigepflicht,Schweigerecht,Honorar

Aller Anfang ist schwer.
Aber es besteht doch die Chance, daß die Mittwochsdemo ein Tropfen ist, der eine Welle durch das Bundesgebiet schwappen läßt.
Vielleicht eine sich sehr langsam ausbreitende Welle, vielleicht sogar eine schnelle steile Welle. Vielleicht auch gar keine Welle.
Dann muß ich damit leben. Jedenfalls kann ich beim morgendlichen Blick in mein Spiegelgesicht sagen: "Ich habe alles getan was mir möglich war."
Diese Chance will ich wahrnehmen

 

   

 

Ich wehre mich! Für ein menschliches Gesundheitswesen! Für ein vertrauensvolles Arzt-Patientenverhältnis!

Für freie Arzt-und Therapiewahl und eine von Politik und Kassen weisungsunabhängige Medizin und Zahnmedizin!

 

Ärzte untersuchen den Deutschen Bundestag, denn er ist schwer krank.