Gegen die Kriminalisierung von Webmastern



Offener Brief an die Geschäftsführung
Globetrotter Ausrüstung
Denart & Lechhart GmbH
Bargkoppelstieg 10 - 14
22145 Hamburg
 
 
 
Sterup, den 12.12.08
 
 
Sehr geehrte Geschäftsleitung der Fa. „Globetrotter“,
 
heute erhielt ich als Online-Neukunde zum ersten Mal eine Lieferung online bestellter Ware von der Firma „Gobetrotter“.
 
Mit der Ware, der Lieferung, dem Service und der Qualität ist alles in Ordnung.
Dennoch hat mir die Beilage „DAK Unternehmen Leben“ die Sprache verschlagen.
 
Die Geschäftsgründer mit dem „quirligen Würmermenue“ oder deren Nachfolger haben sich offensichtlich zu „unreflektierten Werbeverdummungsmenue –Nutznießern und -Verbreitern“ entwickelt.
Bitte beantworten Sie mir zeitnah folgende Fragen:
 
  1. Welchen Vorteil hat die Firma Globetrotter, abgesehen der Einnahme von mind. 20 € bei Einlösung des DAK „Begrüßungsgeschenk-Globetrotter-Gutscheines“, wenn sie ihren Lieferungen die aufwändige 4 seitige DinA 4 Werbebroschüre der DAK beifügt?
  2. Was zahlt Ihnen die DAK dafür, dass Sie den „Globetrotter“-Lieferungen DAK-Werbung beilegen?
  3. Haben Sie sich vor Ihrem „Bündnis“ mit der DAK angesehen, mit welcher Körperschaft des öffentlichen Rechtes Sie sich da verbandelt haben?
Es handelt sich um die Krankenkasse, die im Jahr 2008 200.000 Patientendaten an den amerikanischen Health-care Giganten „Healthways“ weitergegeben hat.
http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/krankenkasse-dak-gibt-patientendaten-weiter_aid_325837.html und deren Geschäftsgebaren das deutsche Solidarkassenwesen konterkariert und amerikanisiert. s. focus.de
 
Es handelt sich um eine gesetzliche Krankenkasse, die als Körperschaft des öffentlichen Rechtes mit den Zwangsbeiträgen ihrer Mitglieder Werbung betreibt, während die Medikamente, Heil- und Hilfsmittel der chronisch und schwerstkranken Mitglieder rationiert und teilweise nicht mehr bezahlt werden.
 
Bestandteil der Werbebroschüre der DAK ist auch eine „Gewinnchance“ auf ein „Outdoor-Event der Extraklasse im Suzuki-Off-Road Camp in Valencia“.
 
Abgesehen davon, dass diese „CO2-Schleuder“ erhöht umweltschädlich und damit auch gesundheitsschädlich ist, stellt sich die Frage, was der Absicherungsgegenstand „Krankheit“ mit Globetrotter, Outdoor und Suzuki zu tun hat.
 
Wie kann es „Globetrotter“ verantworten, eine gesetzliche Kasse zu bewerben,
die Zwangsbeiträge zur Absicherung im Krankheitsfall für Outdoor-Events verschenkt,
die die intimsten Daten ihrer Mitglieder an Dritte weitergibt und
die die Beitragsgelder im Versorgungsfall rationiert und zweckentfremdet verwendet?
 
Eine gleichlautende Anfrage werde ich an die DAK Bundesgeschäftsstelle richten.
Die DAK Internetseite schreibt unter „Mitglieder werben: „bei Globetrotter stehen Qualität, Service, Umwelt und Personalmanagement im Vordergrund“.
 
Die Globetrotter-DAK Partnerschaft lässt mich einen anderen Vordergrund erkennen.
Schade.
 
Diese Anfrage werde ich im größten deutschen Ärzteforum mit über 30.000 Lesern und auf diversen Internetseiten, verbreiten.
Ihre Antwort natürlich auch.
 
In Erwartung Ihrer Antwort mit freundlichem Gruß
 
Dr. Manuela Peters
Ps. Wer um Himmels willen ist Joachim Franz?
Was hat der Aidskranke davon, wenn Globetrotter die PanAmericana Experience Teammitglieder mit 1000,- € Globetrotter Ausrüstung versorgt und gemeinsam mit VW (multivan) als „offizieller Ausrüster der „world aids awareness expedition“ auftritt?
Was nutzt dem Aidskranken die „Gipfelfahne gegen Aids in 2522 Metern Höhe auf dem Bovotov Kuk?
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Offener Brief an die Geschäftsführung
DAK-Zentrale
Nagelsweg 27 - 31
20097 Hamburg
 
 
Sterup, den 12.12.08
 
 
Sehr geehrte Geschäftsleitung der gesetzlichen Krankenkasse DAK
 
heute erhielt ich eine Warenlieferung von der Firma „Gobetrotter“.
 
Die der  Ware, beiliegende Werbebroschüre „DAK Unternehmen Leben“ hat mir zunächst die Sprache verschlagen.
 
Täglich erlebe ich den Ärger der Zwangsmitglieder gesetzlicher Krankenkassen, die im Versorgungsfall zunächst eine „Praxisgebühr“ zahlen müssen und dann die Rationierung der Kassenleistungen erleben. Über „Plus-Zusatzversicherungen“ sollen die Zwangsmitglieder gesetzlicher Kassen die über zweckfremde Kanäle versickerten Beiträge aufstocken.
 
Dem Internetauftritt der DAK entnehme ich, wer und was von den Beitragsgeldern finanziert wird.
 
Noch erfolgen 90% der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in den  niedergelassenen Arztpraxen, die dafür 15,5% der Beitragseinnahmen zugeteilt bekommen und die Versorgung der Patienten rationieren müssen.
 
Wie ist es zu verantworten, dass die DAK Beitragsgelder in Form von Gutscheinen, Outdoor-Reisegewinnen u.ä. ausgibt?
 
Bitte beantworten Sie mir zeitnah folgende Fragen:
 
  1. Welchen Vorteil haben die DAK Mitglieder von der Partnerschaft mit der Fa. Globetrotter die 20,- € bei Einlösung des DAK „Begrüßungsgeschenk-Globetrotter-Gutscheines“,  erhält?
  2. Was zahlt die DAK dafür, dass die Fa. Globetrotter  den Warenlieferungen DAK-Werbung beilegt?
 Bestandteil der DAK-Werbebroschüre der DAK ist eine „Gewinnchance“ auf ein „Outdoor-Event der Extraklasse im Suzuki-Off-Road Camp in Valencia“.
 
Abgesehen davon, dass diese „CO2-Schleuder“ erhöht umweltschädlich und damit auch gesundheitsschädlich ist, stellt sich die Frage, was der Absicherungsgegenstand „Krankheit“ mit Globetrotter, Outdoor und Suzuki zu tun hat.
 
       Gleichlautende Fragen werde ich an die Fa. Globetrotter richten.
Die DAK Internetseite schreibt unter „Mitglieder werben: „bei Globetrotter stehen Qualität, Service, Umwelt und Personalmanagement im Vordergrund“.
 
Die Globetrotter-DAK Partnerschaft lässt mich einen anderen Vordergrund erkennen.
 
Diese Anfrage werde ich im größten deutschen Ärzteforum mit über 30.000 Lesern und auf diversen Internetseiten, verbreiten.
Ihre Antwort natürlich auch.
 
 
In Erwartung Ihrer Antwort mit freundlichem Gruß
 
 
Dr. Manuela Peters